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Corona-Hinweise

Geistlicher Impuls – Pfarrer Michael Grober

Empfehlung der Landeskirche

Landeskirche empfiehlt allen Kirchengemeinden dringend, bis auf Weiteres auf alle Gottesdienste zu verzichten

Der Landeskirchenrat empfiehlt nach seiner heutigen Beratung allen bayerischen Kirchengemeinden dringend, bis auf Weiteres auf alle Gottesdienste zu verzichten. Das gilt auch für Konfirmationen, Trauungen und Taufen, mit Ausnahme von Bestattungen.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm: „Für uns Christen ist der gemeinsame Gottesdienst eine große Kraftquelle und Ermutigung. Doch in diesen Tagen bedeutet nach Aussage aller Fachleute jede Versammlung von Menschen eine zusätzliche Infektionsgefahr, die das Corona-Virus weiterverbreitet. In der aktuellen Situation gebietet die Nächstenliebe, zuerst an die besonders gefährdeten Kranken und Schwachen zu denken und Rücksicht auf sie zu nehmen. Darum bitte ich gemeinsam mit dem Landeskirchenrat alle Kirchengemeinden dringend, bis auf Weiteres keine Gottesdienste mehr zu feiern, sondern andere Formen des Gebets und der Verkündigung zu nutzen. Wir gehen auf das Osterfest zu, das für die Botschaft der Hoffnung steht. Wir werden die richtigen Formen finden, um genau jetzt diese so aktuelle Osterbotschaft gut vernehmlich weiterzugeben. Schon jetzt entwickeln sich viele gute Ideen dafür.“

Der Landeskirchenrat empfiehlt, die traditionellen Gebetszeiten zu nutzen, zu denen täglich um 12 Uhr und um 18 Uhr die Kirchenglocken einladen. Viele Kirchengemeinden halten ihre Gotteshäuser geöffnet zum persönlichen Gebet und für seelsorgerliche Begleitung.

In Rundfunk, Fernsehen und Internet stehen täglich kurze Andachten und Gottesdienste zur Verfügung (z.B. die Mediathek des BR: www.br.de/religion oder die Gottesdienste in ZDF und Deutschlandfunk: www.zdf.de/gesellschaft/gottesdienste www.deutschlandfunk.de/kirchensendungen.915.de.html oder eine Zusammenstellung hier:
https://www.evangelisch.de/inhalte/167178/14-03-2020/corona-wo-digitale-kirche-jetztstattfindet-gottesdienste)

Die Telefonseelsorge steht jeden Tag rund um die Uhr für Gespräche zur Verfügung unter der Nummer 0 800 111 0111.
Aktuelle Informationen finden Sie unter bayern-evangelisch.de/corona.

München, 15. März 2020
Johannes Minkus, Pressesprecher

Gottesdienstangebote online

Gottesdienstangebote im Radio, Fernsehen und Internet, für evangelische Christen, die aus Sorge vor einer Ansteckung durch das Coronavirus den örtlichen Gottesdienst nicht besuchen wollen, gibt es ein breites Angebot von Gottesdiensten in Rundfunk und Fernsehen.
Der Bayerische Rundfunk sendet jeden Sonntag um 10:32 Uhr in Bayern 1 die halbstündige Evangelische Morgenfeier. Jeweils ab etwa 11 Uhr ist die Morgenfeier auch in der Mediathek des BR zum Nachhören verfügbar (www.br.de/mediathek/podcast/evangelischemorgenfeier/551).

Im Fernsehen sendet das ZDF jeden Sonntag um 9.30 Uhr abwechselnd einen evangelischen oder katholischen Gottesdienst (Informationen dazu www.zdf.fernsehgottesdienst.de). Ebenfalls jeden Sonntag und auch im Wechsel katholisch und evangelisch überträgt der Deutschlandfunk (DLF) einen Gottesdienst ab 10.05 Uhr (Informationen unter www.rundfunk.evangelisch.de/kirche-imradio/deutschlandfunk). Die Gottesdienste in ZDF und DLF sind so organisiert, dass jeden Sonntag ein evangelischer Gottesdienst mitgefeiert werden kann. Für beide Reihen gibt es Aufzeichnungen in den Mediatheken (www.zdf.de/gesellschaft/gottesdienste / www.deutschlandfunk.de/kirchensendungen.915.de.html).

Das Bayerische Fernsehen überträgt am 11. April von 22.00-23.00 Uhr die Feier der Osternacht aus Bad Reichenhall, mit Regionalbischof Christian Kopp als Prediger. Auch dieser Gottesdienst
ist nach Abschluss in der BR-Mediathek verfügbar.

Eine gute Übersicht über alle Gottesdienste, Andachten und religiösen Sendungen im „Ersten“ und den Landesrundfunkanstalten gibt es auf der Seite programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite. Hier sind sowohl Fernseh- als auch Hörfunkübertragungen aufgelistet.

Wöchentliche Hör-Andachten gibt es auch auf der Internetseite der Landeskirche unter www.bayern-evangelisch.de/andachten.php. Eine Übersicht über religiöse Beiträge in den bayerischen Privatradios gibt www.sonntagsblatt.de/artikel/medien/aktuelle-radio-und-tv-tipps

Auch die Seite www.rundfunk.evangelisch.de zeigt die nächsten Gottesdienste und Andachten.
Auf der Facebook-Seite fb.com/evangelischlutherischekircheinbayern postet die Landeskirche zudem auch Programmhinweise sowie bei Gottesdiensten aus Bayern die Links in die Mediatheken.

München, 12. März 2020
Johannes Minkus, Pressesprecher

Kanzelabkündigung für Sonntag 15. März 2020

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit” (2.Timotheus 1,7). Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Corona-Virus?
Viele von uns müssen gegenwärtig schwierige und teilweise schmerzliche Entscheidungen treffen. Welche Veranstaltungen können stattfinden? Welche müssen wir absagen? Wieviel Vorsicht ist in unseren persönlichen Beziehungen im Umgang mit andren Menschen geboten? Können wir überhaupt noch jemanden körperlich berühren? Und gerade wenn es auch um andere Menschen geht: Wie können wir das richtige Maß zwischen zuversichtlicher Gelassenheit und Leichtsinn finden?
Sie haben es vermutlich in der Presse gelesen: wir haben die konstituierende Tagung der neuen Landessynode vom 22.-26. März in Bayreuth schweren Herzens bis auf Weiteres verschoben. Mit dieser Entscheidung beteiligen wir uns an den
allgemeinen Präventionsbemühungen gegen die weitere Verbreitung des Corona-Virus. Auch andere kirchliche Veranstaltungen und große Gottesdienste müssen abgesagt werden. Auch bei Ihnen in den Gemeinden werden die damit verbundenen schwierigen Abwägungen zu treffen sein.
Auch in unserem persönlichen Verhalten brauchen wir die Kraft, Liebe undBesonnenheit, von der Paulus spricht. Die Liebe drängt nach der Umarmung oder zumindest dem Handschlag. Die Besonnenheit lässt uns das freundliche Zunicken vorziehen – oder auch den Stups mit dem Ellenbogen als neue Form der Begrüßung.
Die Liebe zeigt uns aber ganz bestimmt den richtigen Weg. Die Liebe sagt: Rücksicht auf andere ist wichtiger als die eigene Gelassenheit.
Wenn wir jetzt unerwartet mehr Zeit haben durch abgesagte Veranstaltungen oder weil wir zuhause bleiben müssen, dann können wir sie nutzen für Besinnung, Gebet,
Psalmenmeditation, Auftanken und Gemeinschaft mit lieben Menschen.
Wir denken an die Menschen, die gesundheitlich mit den Folgen des Virus kämpfen.
Wir denken auch an die Menschen, die spürbar unter den wirtschaftlichen Konsequenzen Virus zu leiden haben. Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz.
Geschäftsleute bangen um das wirtschaftliche Überleben.
Für sie alle und für uns selbst wollen wir beten: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Als Christen leben wir nicht aus der Angst, sondern aus dem Vertrauen. Bei allem was jetzt an Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen ist, wissen wir: „Gott hat uns nicht
gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.” Das ist die beste Voraussetzung, jetzt das Richtige zu tun, um Gefahren für die Zukunft zu vermeiden und gleichzeitig tief in der Seele zu spüren:
Gott ist bei uns jeden Tag. Auf ihn vertrauen wir, egal, was kommt.

Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Landesbischof

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Evangelischer Kindertagesstätten-Verbund Oberasbach
· http://www.evkita-oas.de

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